Förderprogramm: Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU

Insbesondere jetzt während der Corona-Krise zeigt sich, wie groß die Digitalisierungslücke in der Wirtschaft ist. Bereits im Mai aufgesetzt soll jetzt ab August das Förderprogramm "Digital jetzt" als neues Investitionszuschussprogramm insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen anregen, gezielt in digitale Technologien und Know-how zu investieren.

Das Förderprogramm besteht aus zwei Modulen: Das Modul 1 "Investition in digitale Technologien" unterstützt Investitionen in Soft- und Hardware. Das Modul 2 "Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden" vermittelt Mitarbeitern der KMU das notwendige eigene Know-how, um Digitalisierungsmaßnahmen anzustoßen und langfristig Nutzen aus durchgeführten Digitalisierungsvorhaben zu ziehen. Voraussetzung für die Förderung in einem oder beiden der Module ist die Vorlage eines Digitalisierungsplans. In diesem ist das geplante Digitalisierungsvorhaben zu beschreiben, die gewünschten Synergieeffekte zwischen IT-Anwendungen in unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens hervorzuheben sowie Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen zu erläutern.
 
Die Förderhöhe richtet sich u. a. nach Unternehmensgröße, nach gleichzeitigen Investitionen mehrerer Unternehmen innerhalb einer Wertschöpfungskette, nach Investitionen in Qualifizierung und in Technologien mit Schwerpunkt im Bereich IT-Sicherheit, einschließlich Datenschutz und Investition von Unternehmen in strukturschwachen Regionen. Bei Erfüllung aller drei Erhöhungstatbestände steigt die individuelle Förderquote um insgesamt 20 Prozentpunkte.Die Untergrenze für die beantragte Fördersumme beträgt 17.000 EUR im Modul 1 sowie bei kumulativer Inanspruchnahme der Module 1 und 2. Für das Modul 2 beträgt die Untergrenze 3.000 EUR. Die maximale Fördersumme für Einzelunternehmen beträgt 50.000 EUR, für Investitionen von Unternehmen in Wertschöpfungsketten und -netzwerken erhöht sich diese auf 100.000 EUR pro Antragsteller.
 
Von der Förderung ausgeschlossen sind u. a.

Standardsoftware (übliche Betriebssysteme oder Bürosoftware)
Ersatz- oder Routineinvestitionen, beispielsweise zusätzliche Computer für wachsende Mitarbeiteranzahl oder Updates von Software ohne grundlegende neue Funktionen
Beschaffung einer erstmaligen IKT-Grundausstattung

 
Weitere Informationen unter http://www.bmwi.de.

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